Die Fließfront ist eine der kritischsten – und zugleich intransparentesten – Phasen im Spritzgussprozess.
Der Umschaltpunkt wird häufig indirekt über Druckverlauf oder Erfahrungswerte definiert. Um Kurzschuss oder Grat zu vermeiden, wird konservativ eingestellt.
Das verlängert die Zykluszeit.
Warum dieses Patent relevant ist
Indirekte Umschaltstrategien erzeugen Sicherheitsaufschläge.
Typische Folgen in der Produktion:
- Längere Zykluszeiten
- Instabile Füllprozesse bei komplexen Geometrien
- Ausschuss bei Material- oder Temperaturdrift
- Verlängerte Abmusterphasen
Bereits +0,5 Sekunden pro Zyklus können bei Serienwerkzeugen mehrere Prozent Ausstoß kosten.
Das patentierte Verfahren ersetzt Schätzungen durch ein definiertes Trigger-Signal, sobald die Schmelze eine festgelegte Position erreicht.
Der Umschaltpunkt wird reproduzierbar.
Typische Einsatzbereiche
- Kaskadenspritzguss
- PUR-Fluten
- Überwachung der Fließfrontgeschwindigkeit
- Exakte Definition des Umschaltpunkts
- Trigger für Entlüftung oder Nadelschluss
Gerade bei reaktiven Materialien oder Mehrfachanspritzungen schafft direkte Fließfrontmessung Stabilität im Füllprozess.
Technologischer Fortschritt
Das patentierte Messprinzip ermöglicht:
✔ Echtzeit-Transparenz im Füllprozess
✔ Reproduzierbare Umschaltpunkte
✔ Reduzierte Zykluszeiten
✔ Schnellere Werkzeugabmusterung
Es geht nicht um Sensortechnik.
Es geht um Produktionshebel: messbare Stabilität, kürzere Zyklen und planbaren Output.
